In Deutschland war der Jaguar X-Type bisher ein Außenseiter, In anderen Ländern war das keineswegs der Fall. Seit der Markteinführung des X-Type war dieser eher unbeliebt in der Modellfamilie Jaguar. Doch nun gab es für ihn Anfang des Jahres einige Veränderungen die viel versprechend klingen. Nach dem müden Anlauf des edlen Mondeo Ablegers wollten viele Kunden eine Kombiversion als sparsamen Diesel. Dann brachte Jaguar den X-Type Estate auf den Markt, jedoch mit Verzögerung. Auch der Diesel kam, jedoch nicht mit der in Deutschland steuerbegünstigten Euro 4 Norm. Daraufhin kam der leistungsstärkere 2.2 D Triebwerk Motor, jedoch ohne Automatik. Die geforderte Automatik wurde nun umgesetzt, sparsamer Dieselmotor. In knapp zehn Sekunden spurtet der X-Type von 0 auf 100. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei etwa 6,9 Litern Diesel pro 100 Kilometer. Dabei kann eine Höchstgeschwindigkeit von 208 km/h mit dem Automatikgetriebe und 216 km/h mit dem knapp einen Liter weniger verbrauchenden Handschaltgetriebe errungen werden. Der 2,2 Liter Vierzylinderdiesel leistet 107 kW/145 PS sowie ein maximales Drehmoment von 360 Nm. Ein frisches Styling findet man auch im Innenraum. Neue Instrumente und Bedieneinheiten wurden verbaut. Mehr als 500 Komponenten wurden beim neuen X-Type verändert.  Bei 31.500 Euro liegt der Einstandspreis des Basismodells Jaguar X-Type 2,2 D Classic. Das Preisniveau beläuft sich dabei etwa wie beim Vorgänger. Je nach Modellversion kostet die Sechsstufenautomatik 2.080 Euro Aufpreis. Langstreckenfahrer sollten sich für den  41.130 Euro teuren X-Type Estate 2.2 D Executive Automatik entscheiden.