Alfa Romeo

Alfa Romeo gehört zum Fiat Konzern. Das wirkt typisch italienisch und wird auch so verkauft. Die Fahrzeuge überzeugen mit Sportlichkeit.
Da die Designabteilung eigenständig ist, können die Alfa Romeo Fahrzeuge mit immer wieder neuer Formenvielfalt von sich überzeugen.

1906 entstand das Stammwerk, welches von Alexandre Darracq in Portello bei Mailand gegründet wurde. Da er aber nicht von sich überzeugen konnte, übernahmen Geschäftsleute aus der Lombardei die Aktienmehrheit. Am 24.Juni 1910 veränderten sie auch den Firmenname in die Abkürzung A.L.F.A. (Società Anonima Lombarda Fabbrica Automobili). Dies wird heute als offizieller Gründungszeitpunkt gedeutet.
Das erste Modell war der Alfa HP 24. Er legte den Grundstein für den Erfolg der Marke. Leider musste durch den Krieg auf Rüstungsindustrie umgestiegen werden.
1915 verkaufte Darracq seine letzten Aktien. Dadurch bekam die Rüstungsgesellschaft Accomandita Ing. Nicola Romeo & Co 1915 die Führung der Firma und verlieh der Marke den zweiten Namensbestandteil.
Durch die Rüstungsproduktion wuchs das Unternehmen immer weiter und Geschäftsbereiche kamen hinzu (zum Beispiel Lokomotiven, Baumaschinen und Traktoren). Der Chefkonstrukteur Vittorio Jano entwickelte moderne Motoren und konnte die Grundlage für die folgenden Modelle schaffen, die dadurch sportlich waren. 1925 wurde Alfa Romeo Weltmeister im Rennsport.
Trotz allem war die finanzielle Lage eher unsicher. Dadurch wurden die Banken mehr und mehr Anteilseigner. Der Börsenkrach 1929 schien das Ende von Alfa Romeo zu werden. Der Staat sprang aber ein und wurde 1933 in den Staat eingegliedert. Der technische Erfolg blieb unangetastet und so baute man in den 30er Jahren das schnellste Serienauto (205 km/h).
In den 50er Jahren produzierte man Massenautos für den kleinen Mann, zum Beispiel der Giuletta oder der Arese.
In den 60er und 70er Jahren konnte Alfa Romeo durch einige Rennerfolge Geschichte schreiben.
Man konnte schon vor allen anderen Autoproduzenten mit Neuheiten glänzen. So zum Beispiel entwickelte man Rundum-Scheibenbremsen, Fünfganggetriebe oder einen Motor mit obenliegender Nockenwelle.
Der Preis einer Giulia lag sehr hoch, somit konnte man außerhalb Italiens nur mäßige Gewinne erzielen.
In den 80er Jahren wurde der preiswerte Alfasud (in Süditalien produziert) verkauft. Leider war dieses Modell sehr rostanfällig und die Verarbeitung hatte auch Probleme. Trotzdem konnte man viele Kunden mit dem Auto sichern. Und andere Hersteller hatten auch solche Probleme und die Kundschaft blieb treu.

In den 80er Jahren wurde die Situation immer schwieriger und wurde schließlich an den Fiat-Konzern verkauft. Die Probleme wurden behoben, aber viele Fiat-Teile kamen zum Einsatz.
Zur heutigen Modellpalette gehört zum Beispiel der Alfa 147, ein Auto der Kompaktklasse. Zur Mittelklasse rechnet man den Alfa Romeo 159. Der Spider wurde 2006 als Cabriolet des Jahres ausgezeichnet.

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