Daihatsu

Daihatsu ist ein Automobilhersteller aus Japan, dazu noch der älteste. Das Unternehmen wurde 1907 gegründet und bekam den Namen Hatsudoki Seizo Company. Seit 1998 gehört die Firma zum Toyota Konzern.
Durch den Bau von kleinen Autos konnte sich Daihatsu eine lange Firmengeschichte aufbauen. Auch in Zukunft soll damit weitergemacht werden. Das Unternehmen ist der Meinung, dass auch in Zukunft eher kleine Autos in den immer größer werdenden Städten gebraucht werden. Daihatsu hat das Ziel, Platz zu schaffen und die Umwelt zu schützen.
Das Logo des Unternehmens ist ein „D“ in einer Ellipse.
Wie schon kurz angedeutet, entstand das Unternehmen 1907. Damals hieß man noch Hatsudoki Seizo Company. Später wurde daraus Daihatsu. Das Wort setzt sich aus dem Ort „Osaka-Dai“ und der Bezeichnung für Motorenwerke „Hatsudoki“ zusammen.
Ziel der Unternehmung war es, Gasmotoren zu entwickeln und zu verkaufen. Schon im Dezember des Gründungsjahres konnte man mit einem 6-PS-Gasmotor überzeugen.
Im Jahr 1914 entwickelte die Firma einen 20-PS-Gasmotor.
Ab 1930 tauschte man die Produktion von Gasmotoren in die von Dieselmotoren aus. Man folgte dem Trend und ein Dreirad-Nutzfahrzeug mit Benzinmotor wurde entwickelt.
1933 kam dann ein Dreirad-Personenwagen hinzu, der Daihatsu GO. Ab April 1938 konstruierte man das erste vierrädrige Fahrzeug. Es war ein kleiner Lieferwagen.
1939 kam dann eine Produktionsstätte in Ikeda hinzu, wo noch heute Autos hergestellt werden.
Durch den Zweiten Weltkrieg entstanden viele Schäden, die aber bis 1949 beseitigt werden konnten. Nun konnte man den Markt voll nutzen und Hatsudoki Seizo ging an die Börse. Man baute in diesem Jahr um die 7.000 Fahrzeuge.
Der erste PKW nach dem Weltkrieg war das Modell BEE und wurde 1951 gebaut. Es war aber ein Dreiradwagen mit zwei Zylindern und 1000 ccm. Nun war die Produktion fast auf die doppelte Kapazität zum Jahre 1949 gestiegen.
Seit 1957 produziert man den Midget, den es noch heute zu kaufen gibt. 1957 konnte man insgesamt 36.000 Stück der Marke Daihatsu herstellen und verkaufen.
Ab 1958 begann man mit dem Bau von Autos in Osaka-Dai. Im Oktober des gleichen Jahres konnte man ein Viertaktmotor-Fahrzeug, den Vesta, vorstellen.
Nach und nach steigen die Produktionszahlen und 1961 wurde ein zweites Werk in Ikeda eingeweiht. Die Jahresproduktion lag bei mittlerweile 121.000 Stück.
1967 unterschreibt das Unternehmen mit Toyota einen Kollaborationsvertrag.
1970 kann sich Daihatsu weltgrößter Hersteller von Elektrofahrzeugen nennen.
1973 wird ein weiteres Werk in Kyoto eröffnet. Gleichzeitig führt man die Fünftagewoche ein.
Ab 1979 kann Daihatsu auch im Export punkten. Man richtet ein Büro in Brüssel ein, was für ganz Europa zuständig ist.
1997 kann Daihatsu sein 90jähriges Firmenjubiläum feiern. Gleichzeitig verändert man die Firmen- und Produktphilosophie. Es sollten ab sofort nur noch kleine, rohstoffschonende Autos mit klarer ökologischer Ausrichtung gebaut werden. Seit September 1998 ist Daihatsu ein Tochterunternehmen von Toyota.

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