Lamborghini

Lamborgini ist die Kurzform des Unternehmens „Automobili Lamborghini S.p.A.“und ist als italienischer Automobilhersteller bekannt.
Die Firma wurde 1948 von Ferruccio Lamborghini gegründet und hat ihren Sitz in Sant´ Agata Bolognese, ein Ort zwischen Bologna und Modena. Damals stellte man noch Traktoren her..
1959 erweiterte man die Produktion um die Herstellung von Brennern und Klimaanlagen.
1962/63 wird dann die Automobili Lamborghini gegründet. Als Firmenemblem entschied man sich für einen Kampfstier. Am 5. Oktober 1879 wurde ein Stierkampf durchgeführt. Der durch 24 schwere Schwertstiche verletzte Stier überlebte und wurde begnadigt. Seitdem gilt er als Symbol von Kraft und war außerdem das Sternzeichen von Lamborghini. Ab diesem Jahr begann man mit der Konstruktion von Sportwagen. Gerüchten zufolge entstand diese Idee aus einem Streit zwischen Enzo Ferrari und Ferrucio Lamborghini. Dieser war unzufrieden mit seinem Ferrari und schlug eine Konstruktionsänderung vor. Damals produzierte Lamborghini nur Traktoren. Enzo Ferrari war nicht begeistert und meinte, dass Lamborghini nur Ahnung vom Traktorbau hätte. Ab diesem Tag wollte Lamborghini Ferrari beweisen, dass er falsch lag.
Seit 1964 stellt man Sportwagen in kleiner Serie her. Die ersten Exemplare des 350 GTV (12 Zylinder) übertrafen die Ferrari deutlich.
Aber erst 1966 konnte man mit dem Miura für Aufsehen sorgen. Dieser hatte 385 PS und konnte fast die 300 km/h erreichen.
Alle Modelle von Lamborhini tragen den Namen von berühmten und erfolgreichen spanischen Kampfstierzuchten. Dazu gehören auch der Murciélago und der Gallardo. Nur Countach machte eine Ausnahme.
Der Motor wird bei Lamborhini längs eingebaut, daher auch die Bezeichnung „LP“ für „longitudinale posteriore“.
Ab dem Jahr 1971 wird damit begonnen, leistungsstarke Motoren für Offshore-Rennboote zu bauen. Jeweils zwei Stück pro Boot bieten insgesamt 1000 PS.
Zwischen 1986 und 1993 baute man noch den Geländewagen LM002.
1972 kam Lamborghini in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Man musste die Sparte Traktoren an die Same Group verkaufen. Ab 1972 wechselte auch öfters noch den Besitzer:
-    Ferruccio Lamborghini 1963–1972
-    Georges-Henri Rossetti & René Leimer 1972–1977
-    Bankrott 1977–1984
-    Patrick Mimran (als Leiter 1980–1984) 1984–1987
-    Chrysler 1987–1994
-    Megatech 1994–1998
-    Audi (Audi-Gruppe innerhalb des Volkswagen-Konzerns) seit 1998

Seit 1998 gehört das Unternehmen zur Audi AG. Zurzeit werden ca. 715 Angestellte beschäftigt.
In der Formel 1 hatte man keinen Erfolg, obwohl man zwischen 1989 und 1993 Motoren für die Teams Lola, Lotus, Ligier, Minardi und Larrouse baute.
Seit 2004 verkauft man unter dem Namen Lamborghini nicht nur extravagante Sportwagen, sondern auch Kaffee- und Espressomaschinen.
Zur aktuellen Modellpalette gehören zwei Grundtypen. Der Gallardo als Einstiegsmodell und der Murciélago als Topmodell. Zusätzlich gibt es diese seit 2005 auch als Cabriolet. Damit konnte eine breitere Käuferschicht angesprochen werden.

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