Seat

Die Sociedad Espanola de Automoviles de Turismo S.A. wurde am 9. Mai 1950 gegründet.
1951 konnte dann die erste Produktionsstraße auf dem Seat Werksgelände in Betrieb genommen werden. Im nächsten Jahr konnte dann endgültig die Werkseröffnung gefeiert werden. Der erste Seat verließ dann am 13.11.1953 das Werk.
Das Werk wurde von Seat „Zona Franca“ genannt und am 5. Mai 1955 eingeweiht.
Seit dem Jahr 1964 liegt der Verwaltungssitz in Madrid, nun gehörte Seat zu den wichtigsten Fahrzeugproduzenten in Europa.

1965 werden 150 Autos per Luftfracht nach Kolumbien geflogen und der Kombi Seat 1500 vorgestellt. Nun konnte man eine Produktionsmenge von 100.000 Fahrzeugen pro Jahr vorweisen.

Seit 1971 kann Seat von sich sagen, dass es das größte spanische Unternehmen ist. Auch der Export wurde fortgesetzt. Zu den Standardmodellen wurde noch das „Formula 1430 Monocock Competition Car“ konstruiert und gebaut.

1972 wurde zeitweise ein provisorisches Büro eingerichtet. Es sollte als technisches Entwicklungszentrum „Centro Technico“ dienen.

Auch die weltweite Energiekrise machte 1973 nicht Halt vor Seat. Aber Seat kann seinen Sieg als spanischer Rallye-Meister feiern.
Nun wurde auch das technische Entwicklungszentrum gebaut.

Ab dem Jahr 1981 werden neue eigene Fahrzeuge entwickelt. Darunter die Modelle Malaga, Ibiza, Marbella und Ronda.
1982 unterzeichnen VW und Seat ein gemeinsames Produktions- und Wirtschaftsabkommen. Nun produziert Seat teilweise VW-Modelle. Das sind die Fahrzeugtypen Santana, Polo und Passat. Weiterhin werden Autos der Marke Audi in Spanien vertrieben.

1983 gründete man die Seat Deutschland GmbH.

1986 kauft Volkswagen 51 Prozent der Anteile von Seat, 1990 gehörten dann sogar 99,99 Prozent der Anteile von Seat VW.

2002 wird Dr. Andreas Schieef zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Seat S.A. benannt. Nun besteht das Geschäft des Volkswagens Konzerns aus zwei Marktgruppen. Auf der einen Seite steht Volkswagen mit Skoda, Bugatti und Bentley. Und auf der anderen Seite Audi mit Seat und Lamborghini.

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